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von Sido
18.10.2017
Samstag 15:30 Uhr, bestes Fußballwetter und die Tatsache, dass man aktuell von der Tabellenspitze grüßt, haben die Vorfreude auf die sonst so öde Tour nach Augsburg durchaus gesteigert. So fanden sich auch schnell fünf Schlachtenbummler für die Tour zusammen, die sich am Samstag früh auf den Weg nach Dortmund machten und bereits zeitig den Bus gen Augsburg betraten. Erneut kamen wir hier im Bus von SGRB unter. Die Fahrt verlief feuchtfröhlich und die gutaufgelegten Mitfahrer trugen ihren Teil zu einer kurzweiligen Anreise bei. Auch der Stau auf Höhe Würzburg konnte diese Stimmung nicht trüben. Erst eine Stunde vor Anpfiff, als die Autobahnabfahrt endlich in Sicht war, kam ein wenig Anspannung auf, ob man es wohl pünktlich zum Anpfiff ins Stadion schaffen würde. Antwort: Ja, aber so haarscharf. Zehn Minuten vor Anstoß konnten wir endlich den Block betreten und unsere Banner am Zaun festmachen. Schon an der Sicherheitskontrolle schmetterte der sangesfreudige Haufen ein neues Lied um unsere Ohren und die Stimmung im Gästeblock schien ausgelassen. Die gute Stimmung konnte auch über das komplette Spiel gehalten werden, definitiv ein Positivtrend, der sich da abzeichnet, weiter so!

Das Spiel startete mit hohem Tempo und der BVB gab dieses vor. So stand es bereits nach vier Minuten 1:0 für unseren geliebten Ballspielverein. Yarmolenko, der sich in den letzten Wochen als einer der Leistungsträger in der Stammelf etabliert hat, traf nach einer Ecke mit der Hacke zu seinem ersten Bundesligator. Leider hielt die Führung nur kurz, da es schon sechs Minuten später im Dortmunder Kasten klingelte. Man merkte schnell, dass sich die Hausherren nicht verstecken wollten. Vielleicht auch besser für Dortmund, man hatte ja in Freiburg gesehen, wie gut wir aktuell mit Mannschaften klarkommen, die sich hinten reinstellen. Die Mannschaft ließ sich vom Gegentreffer auf jeden Fall nicht weiter einschüchtern und spielte konsequent nach vorne. So dauerte es dann nach einigen weiteren Torchancen auch nur bis zur 23. Minute, in der Kagawa den verdienten Führungstreffer versenkte. Und was für ein geiles Tor das war! Erneut kam die Vorarbeit vom starken Yarmolenko, der nach kurzem Abspiel für Shinji auflegte. Dieser hob den Ball sehenswert über Hitz hinweg und traf ins linke obere Eck, erste Sahne!

Auch der Rest der Halbzeit war ein munteres Hin und Her. Leider verpassten die Borussen es in dieser starken Phase aber, den nächsten Treffer nachzulegen und so wurde es auch nochmal spannend. In der zweiten Halbzeit holte sich Augsburg immer mehr Spielanteile und kam zu einigen größeren Torchancen. Als erneut die Augsburger im Vorwärtsdrang waren und der Ball ins Toraus verteidigt wurde kam aber dann anstatt eines Eckballs der Videobeweis. Die Szene vorab gedanklich schon abgehakt, schaute man dementsprechend verdutzt drein, als es auf einmal Elfmeter für den BVB gab. Natürlich freut man sich über eine Chance auf ein Tor, aber dieser Mist mit dem Videobeweis macht meiner Meinung nach den ganzen Sport ein Stück weit mehr kaputt. Man wünscht sich doch die gute alte Tatsachenentscheidung zurück. Auch das Argument, dass das Spiel dadurch fairer wird, sollte inzwischen entkräftet sein. Der Videoschirri ist genauso sinnvoll, wie die Torschiedsrichter, die sehen nämlich auch fast nix. Man kann nur hoffen, dass dies auch die Verbände erkennen und das System wieder abschaffen. Aber sind wir ehrlich: Nach dem ganzen Mist, der da in den letzten Jahren verzapft wird, wird das Ganze, wenn überhaupt, nur durch etwas noch Nervigeres und Destruktiveres abgelöst.

Kurzum: Auba schoss arrogant in die Mitte und Hitz hielt, welch Wunder. Quittiert wurde das Ganze vom Gästeblock mit einem treffenden „Ihr macht unseren Sport kaputt!“. Kurz vor Schluss hätte Augsburg dann auch fast noch zum 2:2 ausgeglichen, was glücklicherweise nicht eintrat. So nimmt der BVB drei Punkte mit und erhöht die Tabellenführung auf ganze fünf Punkte, da die Bayern am Sonntag nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Nach dem Spiel ging es dann auch wieder zügig zum Bus und die Rückfahrt verlief ebenso ausgelassen und feuchtfröhlich wie der Hinweg. Diesmal glücklicherweise ohne Stau, sodass wir auch zeitnah wieder in Dortmund ankamen und die letzten Meter bis Münster per Auto zurücklegten. An der Stelle auch nochmal vielen Dank an SGRB, von deren Busorganisation sich andere (auch wir Lachen) durchaus noch ein Stückchen abschneiden können. Es war mal wieder super entspannt mit euch!
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