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von Mark
27.09.2017
„Endlich wieder London, endlich wieder da, endlich wieder London, auf ein neues Jahr…“ war nicht das, was sich die meisten von uns dachten, als klar war, dass uns die Auslosung in der Gruppenphase wieder nach London führen würde. Aber Trübsal löste das Los genauso wenig aus. Auch wenn es nicht die „Auswärtstour unseres Lebens“ werden sollte, bot sich doch mit dem Los Tottenham die Gelegenheit, einem Pflichtspiel in Wembley beizuwohnen. Zudem eignet sich London hervorragend für eine Bustour. Für einen eigenen Bus war uns die Ansetzung jedoch zu kurzfristig.
Zum Glück ist stets auf SGRB Verlass, die uns wie schon bei der hervorragenden Tour zum Pokalfinale in ihrem Bus willkommen geheißen haben. Die Supporters Münster Außenstelle München nahm die Tour per Flugzeug auf sich.
Abfahrt war für uns um Mitternacht ab dem ZOB in Dortmund. Auf dem Weg zum ZOB trafen wir im Zug von Münster bzw. am Gleis drei Freundinnen des Fanclubs, die die Tour im Bus von Britannia in Angriff nahmen.
Die Fahrt nach Calais verkürzten wir uns mit dem ein oder anderen – von SGRB zum fairen Kurs angebotenen – Kaltgetränk. Die Überfahrt mit der Fähre verlief ruhiger als nach den Wetterprognosen befürchtet, allerdings durfte niemand den Innenraum der Fähre verlassen.

In Wembley angekommen, war zunächst unser Plan, bis zur Stadionöffnung aus nostalgischen Gründen den Railway Pub in Hampstead aufzusuchen, wo damals diejenigen aus unserem Bus, die nicht das Glück hatten 2013 im Stadion zu sein, das Finale verfolgt hatten. Der Pub befindet sich auch nur ein paar Stationen mit der Jubilee Line von Wembley entfernt.
Der Weg zur U-Bahnstation war länger als gedacht, was keinesfalls am Autor dieses Berichts gelegen hat, der selbstverständlich den kürzesten Weg vorgegeben hat. Die Preise der Tube waren dann aber so unverständlich hoch für Einzelfahrten, dass wir das Geld dann nach einigem hin und her doch lieber in die Gastronomie in Stadionnähe investieren wollten.
Im Pub unserer Wahl, dem „Torch“, war das Geld dann auch gut angelegt. Bis 15 Uhr galten die regulären günstigen Preise und das „Pub Lunch“ war sogar so gut, dass sich einer von uns zum titelgebenden Spruch „greetings to the kitchen“ gegenüber der Bedienung hinreißen ließ („compliments to the chef“ heißt es korrekt – falls ein aufmerksamer Leser zufällig nochmal in den seltenen Genuss eines leckeren Essens in England kommen sollte).
Nach einigen Gesprächen mit Einheimischen und nachdem das Bier nur noch zu teureren Preisen in Plastikbechern angeboten wurde, machten wir uns auf zum Stadion. Auf dem Vorplatz trafen wir einen Freund aus England, der uns mit einer Dose Feierabendbier (für ihn zumindest war es das) empfing.
Zum Spiel selbst lässt sich sagen, dass wir in dieser Phase der Saison noch etwas unsere Not mit individuell hochkarätig besetzten und konterstarken Mannschaften haben. Wobei es sicher auch ein wenig besser hätte laufen können, wenn man bedenkt, dass Kane Nuri irgendwo zwischen internationaler Härte und griechisch-römischem Stil vor dem 2:1 abgeschüttelt hat und der Ausgleichstreffer durch Aubameyang zu Unrecht aberkannt wurde. Hätte der Schiedsrichter das Foul gepfiffen oder unseren Treffer gegeben, wäre es wohl anders ausgegangen. So mussten wir allerdings London ohne Punkte im Gepäck wieder verlassen.
Zügig fuhr unser sehr entspannter Busfahrer uns zurück nach Dortmund, während uns seine Begleitung dankenswerter Weise mit Würstchen und frischem Kaffee versorgte. Mit unserer Ankunft in Münster Donnerstag gegen halb zwei ging eine gelungene Auswärtstour zu Ende.

Bleibt zu guter Letzt nur noch SGRB für den Bus und allen Mitfahrern für eine geile Tour zu danken!
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