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von Sido
24.04.2017
Das alljährliche Auswärtsspiel in München gehört nicht unbedingt zu den Dingen, auf die ich mich am Anfang einer Saison freue. Auch wenn man hier schon manches gute Spiel gesehen hat, ist es doch immer wieder eine irrsinnige Plackerei und mit viel nervigen Randerscheinungen verbunden. Gerade in den letzten Jahren hat der Aktionismus gegen aktive Fanszenen mächtig zugelegt. Als wäre der Gästeblock im letzten Eck nicht schon Zumutung genug, sind die Drehkreuze an den Blöcken und die generellen Einlasskontrollen jedes Mal erneut ein Ärgernis. Nichtsdestotrotz wurde trotzdem beizeiten beraten, wie wir die Anreise in die Südmetropole am ansprechendsten gestalten. Leider brachen uns durch die Kartenvergabe viele Möglichkeiten weg und so standen wir nach VVK und Vergabe durch den BVB mit genau vier Karten dar. Glücklicherweise gab die Fanabteilung aber auch den Einsatz eines Sonderzuges bekannt. So fanden sich hinterher doch zwei volle Abteile auf dem Weg nach München zusammen und auch eine zweite Reisegruppe, die ein ganzes Wochenende bei unserem Exilanten in der Bayrischen Landeshauptstadt verbringen wollte konnte so mit Karten versorgt werden.

Während die Wochenendcrew bereits am Freitag den Weg nach München antrat, ging es für uns in den frühen Morgenstunden am Samstag auf den Weg. Mit reichlich Proviant wurde der Weg in die Bierhauptstadt bewältigt und die beiden Abteile im Sonderzug bezogen. Pünktlich ging es los und wie immer verging die Zeit wie im Fluge, sodass man gefühlte zwei Stunden später bereits die sichtlich vom Vorabend gezeichnete Reisegruppe II wieder traf und gemeinsam in die Münchner Innenstadt aufbrach. Am Stadion angekommen fand auch jeder seinen Weg in den Block. Super Konzept, dass man zwar nur an einem Eingang den Block betreten, sich aber dennoch innerhalb des kompletten Rangs frei bewegen kann. Merkt ihr eigentlich noch was? Aufgrund der sehr ordentlichen Sicherheitskontrollen galt es auch gar keine lange Zeit bis zum Anpfiff zu überbrücken.

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von Robin
16.03.2017
Ein recht ungewöhnlicher Gegner stand nach dem Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen die Hauptstädter auf dem Fahrplan. Volle Lotte ab nach Lotte.

Gesagt, getan -- Ab nach Lotte. Abgesehen von der Eintrittskartensituation bei einem 10.000 Zuschauer Stadion eigentlich eine ganz angenehme Fahrt für Arbeitnehmer unter der Woche. Dafür allerdings umso enttäuschender, dass es keine Eintrittskarten für Fanclubs gab -- als "Umlandfanclub" hatte man sich schließlich was erhofft. Mit fünf Leuten hatten wir es jedoch trotzdem geschafft uns im Gästeblock einzufinden.

Bekanntlich wollte das Wetter dem Pokalabend in der Bauernschaft kurz vor Osnabrück einen Strich durch die Rechnung machen -- Umsonst nach Lotte gefahren! Zum Trost hatte eines unserer FC Mitglieder allerdings ein Trikot von Herrn Schürrle bekommen. Size zero versteht sich von selbst, sodass man es nicht einmal selbst tragen könnte. Das berühmte Sprichwort besagt ja "... außer Henne, der ist ne Bohnenstange".

Diverse Spekulationen über Datum und Spielort später, hatte man zu einem der ungünstigsten Zeitpunkten dann das Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke auf dem Zettel.

Gesagt getan -- Ab nach Lo.... ach nee, Osnabrück. Dieses mal allerdings mit ganzen sieben Mitgliedern und weiteren Freunden. Jedoch ist einigen Leuten fast die Anstoßzeit zum Verhängnis geworden. 18:30 Uhr sehe ich persönlich als vollkommen unangemessen und Arbeitnehmer unfreundlich! Die Studenten unter uns machten sich dementsprechend schon am frühen Nachmittag mit einer gelungenen Alternativroute auf den Weg. Meine Wenigkeit ist via Direktverbindung für stolze 12,90 € nachgefahren. Kurz gestärkt mit leckeren Mett-Flaggschiffen ging es zum Stadion.

Zum Spiel gibt es soweit nichts weiter zu schreiben. Ganz getreu dem Motto "Keine besonderen Vorkommnisse" und souverän ins Halbfinale nach München. Ach ja, dass der Gegner vorher schon feststand empfand ich als langweilig. Hinzu kommt, dass beim heutigen Vorverkauf an der Hotline Tickets für 77,- € angeboten wurden -- FUSBBALL MUSS BEZAHLBAR SEIN






von Mark
14.03.2017
Unseren Berichten wird gerne mal ein Zitat aus einem Songtext vorangestellt. Das ist dieses Mal nicht anders. Nach einem - aufgrund meiner selbst auferlegten Abstinenz in diesen Wochen - kurzen Gedanken an „Nüchtern bin ich so schüchtern“ war klar, dass die oben genannte Textzeile aus dem Auswärtssong von PSG herhalten muss. Das „Entmenschen“ mal ausnahmsweise von außen zu beobachten ist definitiv auch eine Erfahrung gewesen.
Wichtiger ist allerdings, dass damit unsere Freude darüber ausgedrückt wird in einem Bus voller bekannter Gesichter die Tour nach Berlin unternommen zu haben. Es spiegelt sicherlich auch das wider, was sich der ein oder andere gedacht hat, als die Kollegen am Montag mit der Aussage: „24 Stunden unterwegs und dann auch noch verloren.“ um die Ecke kamen. Mir ging es zumindest so.
Aber erstmal genug der musikalischen Bezüge, erwies sich doch die musikalische Begleitung der Fahrt alles andere als unproblematisch, dazu gleich mehr.

In Münster bestiegen wir in den frühen Morgenstunden einen Bus, der wenige Stunden zuvor noch andere fußballaffine Menschen befördert hatte, was sich leider auch an der ein oder anderen Stelle und im stillen Örtchen bemerkbar machte. Auf dem Weg nach Dortmund wurden unsere Freunde aus Davensberg eingesammelt, bevor dann am ZOB in Dortmund die restlichen Mitfahrer zustiegen.
Von Dortmund ging es Richtung Berlin und die ersten Hobby-DJs machten sich daran uns musikalisch zu verwöhnen. Die Musikanlage im Bus war jedoch mit einem Wackelkontakt ausgestattet, so dass CDs nur sporadisch in Einzelfällen, mit viel Fingerspitzengefühl und gutem Zureden abgespielt werden konnten. Die Coesfelder hatten, anders als noch im Zug nach Hamburg, auch kein Musikequipment dabei, mit dem wir für eine entsprechende Untermalung hätten sorgen können. Auch erfahrene Elektriker aus unseren Reihen bissen sich an der maladen Technik die Zähne aus. So mussten wir uns über weite Strecken mit einzelnen Liedern von einer CD oder dem Radio begnügen.

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von Sido
27.02.2017
Lissabon, schon das zweite Mal diese Saison. Bei anderen Zielen hätte man sich vielleicht ein bisschen geärgert, aber es hatte mir im Oktober so gut in der Stadt gefallen, dass die Vorfreude auf einen erneuten Besuch riesig war. Zumal man nicht wieder bei Sporting, sondern diesmal bei Benfica, dem legendären Gegner aus dem Jahrhundertspiel antreten durfte. Ganz davon abgesehen versprach ich mir von Portugal eine willkommene Abwechslung zum kalten Wetter in heimischen Gefilden. Schnell fanden sich auch weitere Schlachtenbummler, die Lust diese Europacuptour hatten und so buchte man zu siebt einen Flug von Brüssel. Los ging es am Spieltag in aller herrgottsfrüh. Da sieben Leute nicht in ein Auto passen, entschied man sich frühzeitig dazu, die Anreise zum Flughafen auf zwei Wegen anzutreten. Zwei Leute buchten ein Flixbus Ticket für den Transfer bis Brüssel, während die anderen fünf ein Auto bestiegen. Während wir mit dem Auto gut durchkamen und eine ereignislose Anreise hatten, gestaltete sich die Anreise der Flixbus Crew als etwas nerviger. Mit weit über einer Stunde Verspätung ging es in Münster los und nur der große Zeitpuffer sorgte dafür, dass wir alle sieben dann doch zusammen den Flieger Richtung Lissabon besteigen konnten. Im Flugzeug dann das erste Mal Glück für uns, war doch eine komplette Reihe im Flieger frei, sodass wir uns entspannt niederlassen und ein wenig Schlaf nachholen konnten.

In Lissabon angekommen trafen wir auf ein weiteres Mitglied aus dem FC, der die Anreise von München wählte und einen Freund aus Leicester. Eine Fahrt mit der Metro und einen kurzen Fußmarsch später fanden wir uns vor dem gebuchten Apartment. Nach kurzen Kontaktschwierigkeiten kam die nette Dame des Hauses und schloss uns auf, sodass wir unsere Sachen wegpacken und uns auf den Weg machen konnten. Erstes Ziel war das Apartment vom zweiten Teil unserer Reisegruppe, die bereits am Vortag angereist waren und sich (teilweise noch vom Vorabend gezeichnet) gerade fertigmachten. Der Blick vom Balkon war super und so entschloss ich mich, ein schönes Foto mit meinem Handy zu machen. Ärgerlicherweise fiel es mir dabei aus der Hand und stürzte aus dem vierten Stock auf den Asphalt der Straße. Totalschaden denkt ihr jetzt vielleicht, aber nein! Ich hatte Glück! Smilie Außer einer kleinen Delle an der Seite war das Ding tatsächlich unversehrt und intakt. Wahnsinn! Böse Zungen behaupteten später, die Aktion hätte das restliche Glück des Tages aufgebraucht. Ich widerspreche zwar gerne, aber da es später mit dem Glück steil bergab ging, könnte schon was dran sein. Aber ein paar gute Stunden blieben uns noch. Man machte sich gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt und Richtung Treffpunkt und wie sonst auch wimmelte es in der gesamten Stadt von bekannten Dortmunder Nasen. Man traf sich mit weiteren Freunden, teilte sich auf verschiedene Restaurants und Bars auf und verbrachte einen schönen Nachmittag. Später ging es dann wieder zum Treffpunkt.

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